
Rückblick: Gesprächsabend „Verraten und verkauft?“ im FFT Düsseldorf
Wir durften kürzlich als Kooperationspartner Teil der Veranstaltung „Verraten und verkauft? – Zur Situation der Frauen in Afghanistan“ im FFT Düsseldorf sein. Für uns als Haus der Kulturen Düsseldorf ist es ein wichtiges Anliegen, Räume für gesellschaftlichen Dialog, Perspektivenvielfalt und politische Bildung zu unterstützen – umso mehr freuen wir uns, dass wir diese Veranstaltung begleiten durften.
Organisiert wurde der Abend vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe Humanistischer Salon, in der regelmäßig philosophische, gesellschaftliche und ethische Fragen gemeinsam mit der Stadtgesellschaft diskutiert werden.
Im Mittelpunkt des Abends stand das Gespräch mit der Ethnologin, Journalistin und Autorin Shikiba Babori, die seit über zwei Jahrzehnten über Afghanistan berichtet und sich besonders mit den Lebensrealitäten und Rechten von Frauen beschäftigt. Gemeinsam mit der Journalistin Edda Dammmüller wurden historische und politische Hintergründe beleuchtet und die aktuelle Situation im Land eingeordnet.
Die Diskussion machte deutlich, wie eng das Schicksal afghanischer Frauen mit politischen Machtverhältnissen im Land sowie internationalen Interessen verknüpft ist. Seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 sind Frauen in Afghanistan in vielen Bereichen vollständig aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen worden – eine dramatische Entwicklung, die im Gespräch aus verschiedenen Perspe

ktiven analysiert wurde.
Im Verlauf des Abends wurden zahlreiche Aspekte rund um die Situation Afghanistans beleuchtet: gesellschaftliche Strukturen, kulturelle und religiöse Einflüsse sowie internationale Interventionen und deren langfristige Auswirkungen. Besonders im Fokus stand dabei die Lebensrealität von Mädchen und Frauen sowie die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, sie heute konkret zu unterstützen.
Wir danken dem Düsseldorfer Aufklärungsdienst und allen beteiligten Partnerorganisationen herzlich für ihr Engagement und die wichtige Arbeit, die sie mit solchen Veranstaltungen leisten. Es ist uns eine große Freude, bei Themen von so hoher gesellschaftlicher Relevanz als Kooperationspartner mitzuwirken und gemeinsam Räume für Austausch, Aufklärung und Dialog zu schaffen.
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